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d' Vermesser Gschichd
von Obervermessungsrat Clemens Scheidweiler
   
Best of 1993-2003 ... bei 66 Jahren Vermessungstrupp heisst es auch:
10 Jahre("Jung"-)Vermessungstrupp
Seit 1937 gibt es ja nun schon den Vermessungstrupp Markdorf. Genauer gesagt, "gab es ihn aktiv bis 1992", eben bis dieser in den "Ruhestand" getreten war. Wie viele wissen hat sich genau ein Jahr nach dieser Verabschiedung aus der aktiven Narretei ein neue Gruppe, der sogenannte Jung-Vermessungstrupp (Diese Bezeichnung war nie offiziell bestätigt worden, wurde aber als Unterscheidungsmöglichkeit zwischen den "Altforderen" und den "jungen Nachfolgern" verwendet) gebildet. Um aufzuzeigen was sich da seit 1993 entwickelt hat, sollte man mit diesem Bericht mehrere Fragen beantworten, was hiermit geschehen soll - jeder Abschnitt behandelt eine Frage:
Narrenbaumstellen 2000
Narrenbaumstellen 2000
Narrenbaumstellen 2002
Narrenbaumstellen 2002
Wie kam das ganze zustande?
Zunächst mal gab es da ein privates Narrenbaumsetzen bei Mocks auf dem Stüblehof, dass von den Jungen der Stadtkapelle organisiert wurde. Diese waren meist auch die einzigen Mitwirkenden und zugleich das gesamte Publikum. Man traf sich samstags um 14 Uhr irgendwann in der Fasnet und stellte einen Narrenbaum stammend aus dem Reißschlag von Mocks. Wie es sich gehört wurde der Baum geräppelt (Baum bei lebendigem Leib gehäutet) und mit vereinten Kräften in Oma Mocks Vorgarten gerammt. Natürlich hatte man sein jeweiliges Musikinstrument mit dabei und so ertönten "Narrenmarsch" und "Schunkelwalzer" nach erfolgreichem Stellen des Baumes. Im Anschluss (gleichzeitig auch zuletzt) ging´s nach Oma Mocks Vorgarten dann in Oma Mocks Keller, wo zuvor mehr oder weniger mit ihrem Einverständnis ein Party-Keller installiert wurde (wir denken zumindest, dass sie einverstanden war, den Oma Mock brachte gegen 12 Uhr nachts meist noch Kaffee und Zopfbrot).

Auch 1993 wurde dieses Narrenbaumsetzen bei Mocks durchgeführt, nur mit der änderung das diesmal der Südkurier anwesend war. In der Folge erschien natürlich ein Artikel über das Spektakel auf dem Mockschen Stüblehof, welcher postwendend von Vermesser Dieter S. - seines Zeichens seit 1992 verdienter Vermessungsruheständler - gelesen wurde. Beim Lesen hatte Dieter einen Geistesblitz, der ihm mitten in den Kopf einfuhr: "Au Backe, das könnten sie sein - die neuen Vermesser!" (naja, zumindest hätte es sich so lauten können). Wie es das Schicksal wohl vorgesehen hatte, verbrachte ich zu dieser Zeit einen Teil meiner Berufsausbildung beim Südkurier in der Geschäftsstelle in Markdorf. Dieter kam dort gelegentlich geschäftlich vorbei und so traf er diesmal auch mich dort an. Wie man Dieter kennt, war er völlig aufgewühlt und es sprudelte nur so aus ihm heraus: "Clemens, ihr seit die Rettung für unsere Nachfolge - ohne euch sterben wir aus, wir sind dem Untergang geweiht!" (o.k., vielleicht war auch das etwas anders. Wer Dieter kennt, weiss, dass er nie aufgewühlt ist und sprudeln tut´s nur, wenn ein entsprechender Getränkegenuss vorausgegangen ist.). Da diese Begebenheit noch in der Fasnet 93 stattfand, sprach ich also mit meinen "Privates-Narrenbaumsetzen"-Kollegen. Wir entschlossen uns nach langen Gesprächen, wenn wir ausreichen Mitstreiter für einen neuen Vermessungstrupp finden würden, diesen dann auch neu zu gründen.

Wir suchten als bald dann die weiteren Kandidaten und stiessen u.a. auf eine Feuerwehr-Clique bestehend aus diversen gleichaltrigen jungen Männern, mit welchen wir auch sonst Kontakt hatten. Immernoch während dieser Fasnet 93 fanden auch schon die ersten Gespräche mit den Alt-Vermessern und Zunftmeister Otto statt (Otto hat dies auch gleich seiner Gäng, der sogenannten "Otto Gäng" (oder Präsidium/Narrenrat) erzählt und alle haben sich super gefreut). Von den Altvermessern bekamen wir neben sinnvollen Tipps, wie wir diesen Neu-Vermessungstrupp gestalten könnten (unsere Frauen mögens uns verzeihen) auch einen Hinweis in Richtung Elmar Bechinger, der selbst mit ein paar anderen an einer Neugründung des Vermessungstrupp interessiert war. Kurzum nahmen wir auch zu dieser Runde Kontakt auf und so trafen wir uns zum ersten Mal im März 1993 zum ersten Beschnuppern. Was da jeder so am anderen roch, konnte nicht schlecht (vielleicht hat der ein oder andere auch die Luft angehalten) sein, denn so gleich wurde beschlossen, die Nachfolge des Vermessungstrupps anzutreten und in dessen Fußstapfen zu treten. Die erste offizielle Zusammenkunft, bei der diese Absicht auch mit der Narrenzunft - vertreten durch Otto Gäng - abgestimmt wurde, fand am 7. September 1993 statt. Von da an wurde fieberhaft am ersten Auftritt für die Fasnet 1994 gearbeitet und organisiert.
Narrenbaumstellen 2003
Narrenbaumstellen 2003
Narrenbaumstellen 2004
Narrenbaumstellen 2004
Was habt ihr seit 1994 denn so jedes Jahr beim Narrenbaumsetzen auf die Beine gestellt? (gemeint ist das sog. "Spiel vor dem Rathaus")
Grundlegend muss gesagt werden, dass wir hierzu immer aktuelle Begebenheiten aus dem Vorjahr als Motto für das "Spiel vor dem Rathaus" zugrundelegen. Da auch 1993 das Thema Markdorfer Umgehung aktuell war und damals ein möglicher Tunnelbau im Gespräch war, musste dieser als Thema für unser erstes Narrenbaumsetzen bzw. "Spiel vor dem Rathaus" herhalten. Damals galt diese Idee des Tunnelbaus als sehr abwägig, da kostentechnisch zu teuer und auch ansonsten ziemlich durchgeknallt für Markdorf (wo gibt´s denn sowas!), was für unsere Aktion natürlich sehr dienlich war. Heute mag dies vielleicht anders sein, finden die Anhänger für die aktuell aufgestellten Alternativen doch bis heute keine Einigung, da entweder mit zuviel Flächenversieglung oder lediglich einer Verlagerung des Problems in andere Gemeinden zurecht argumentiert wird. Wie auch immer, Bürgermeister Gerber wurde 1994 beim Narrenbaumsetzen vor seinem Rathaus auf einen Hänger gehieft und durfte als Tunnelbauer durch einen aufgeworfenen Erdhaufen, der einem landschaftlich- und städtbaulichem Modell Markdorfs glich, einen Tunnel graben. 1995 stand die Rutsche im Vordergrund, genauer gesagt die Rutsche des Männerchor Markdorf, die ansonsten bei dessen Waldfest am Wasserreservoir die Kinder erfreute. Diesmal erfreute sie Bürgermeister Gerber, der kurzerhand vom Balkon des Rathaus zu seinen Untertanen herabrutschen durfte. Natürlich nicht einfach so, die Rutsche war unten mit einer Federwanne präpariert, so dass das Ganze am Schluss einer "federleichten Explosion" glich. Im Anschluss wurde er dann von närrischen Pflegern ins Krankenhaus befördert. 1996 war das Motto der Fasnet dem Narrensamen bzw. dem närrischen Nachwuchs gewidmet. Was bei uns daraus als Idee entstand war ein Jungbrunnen. Unter viel Getöse wurde beispielsweise ein großer Hänseler und ein großes Gardemädchen in diesen Jungbrunnen herabgelassen, herauskamen zwei Pimpfe in entsprechend gleicher Montur. Auch Herr Gerber war an der Reihe und auch bei ihm kam sein Ebenbild, nur eben stark verjüngt, auf der anderen Seite heraus.

Im Jahr 1997 nahmen wir den nach einigen Umständen doch noch gelungenen Kreisel auf der Bundesstrasse (von Meersburg kommend, in Markdorf Richtung Bermatingen wollend) auf´s Korn. Da unser Bürgermeister zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus verweilen musste, durfte (‚musste', ‚durfte' vielleicht auch anders rum) der Ortvorsteher von Leimbach (Rolf Weiss) und dessen Kollege aus Ittendorf (Klaus Stotz) mit unserer neu erworbenen Fräse einen rundlichen Parkur vor dem Rathaus entlangfahren. Abermals mit viel Krach und Lautstärke verbunden hatten die beiden diese Aufgabe bestens gemeistert, stammen doch beide aus der Landwirtschaft und war beiden diese Gerätschaft nicht fremd. Zumindest hatten sie weniger Probleme wie mancher LKW-Fahrer der bei dem Original-Kreisel nur mit Rangieren die Ausfahrt erwischte. Man kann nicht sagen, dass uns 1998 nichts eingefallen ist. Aber selbst in einer Metropole wie Markdorf gibt es mal ruhigere Jahre. Als Befürworter der Blumenkinder und unter dem Schlagwort "Gebt den Hanf frei(!)" stürmten wir als Hippies verkleidet das Rathaus. Zunächst harmlos und den Frieden bekundend schliechen wir "fliegend" den Rathäuslern entgegen, die ihrerseits als Unschuldslämmer in einem Gatter verkehrend auf uns warteten. In dem Moment als wir am Zaun des Gatters anlangten und die "Lämmer" (natürlich schweigend) von Streicheleinheiten ausgehen mussten, holten wir jedoch zum Schlag gegen das totalitäre Markdorfer Behördenregime aus und machten sie platt. Zur Versöhnung durften am Ende aber alle wieder an unserer 1,5m langen "Tüte" ziehen. Vorne weg, wer hätt´s gedacht: Bürgermeister Gerber. Die Ritterlichkeit stand 1999 im Vordergrund, sozusagen recyclete Ritterlichkeit (unsere Rüstungen waren Müllsäcke, die Schwerter aus Dachlatten). Wir schlugen uns redlich mit den feindlichen Rittersleuten der Stadtverwaltung. Zwar waren deren Rüstungen und Uniformen schöner, doch half es ihnen nicht mit der närrischen Heerschar hoch zu Roß (o.k., es waren Steckenpferde) fertig zu werden.

2000 - Millenium. Zum Auftakt in ein neues Jahrtausend wurde in Markdorf "Kunst in der Stadt" initiiert. Ein respektabler Ansatz um Kunst auch auf der Strasse im Städtle dem Bürger näher zu bringen. Leider konnten Letztere diese Form von Kunst nicht wirklich schätzen, man stelle sich vor, sogar von öffentlicher Alteisen-Sammlung war die Rede! Um an dieser Stelle auch für diese verkannten Kunstwerke das schützende Schild des Vermessungstrupps hochzuhalten, haben wir selbst gekünstelt. In einer eigens hierfür aufgestellten Werkstatt entstand vor dem Rathaus ein kniehender Vermesser, der in seiner Position die Grundstellung der Vermesser, den "Kniefall", ausübte. Wir hatten diesen Vermesser im Nachhinein dann auch der Stadt gestiftet, um hier aktiv Gelder einsparen zu helfen. Leider wurde kein Gebrauch davon gemacht und so steht der Vermesser noch heute bei uns im Lager.

Im Jahr 2001 setzten wir einen lang gehegten Traum in die Realität um: Einmal den Narrenbaum vor dem Rathaus und vor der ganzen närrischen Obrigkeit verhäckseln dürfen. Die Vorbereitungen waren lange und intensiv. Viele Mitstreiter mussten für die gemeinsame Sache gewonnen werden, u. a. Fuhrleute und nicht zuletzt Ewald Sträßle, der den Häcksler stellte. Wir waren in so manchem Moment kurz vor dem Auffliegen, z.B. in einer Sitzung zwischen Vermessungstrupp und eben den genannten Mitstreitern. Wie es der Zufall wollte hatte sich Zunftmeister Otto Gäng kurzfristig im Obertor angemeldet und uns gottseidank vorher darüber in Kenntnis gesetzt. Wir hatten uns selbst auf diesen Moment eingerichtet und vereinbart, in dem Augenblick in dem Otto das Obertor betritt, das Thema sofort zu wechseln und somit keinen Verdacht auf unser Vorhaben zu lenken. Am Narrenbaumsetzen selber lief dann aber alles glatt, wir waren als "Sturm Lothar"-Baumfäller unterwegs und verkleideten Bürgermeister Gerber als Borkenkäfer, der sich in Form von genanntem Häcksler über den Narrenbaum hermachte. Bevor es allerdings soweit kam, war das gleiche wie jedes Jahr zu tun: Nach erfolgreichem Sturm auf das Rathaus ging ich wieder auf den Balkon zu Bürgermeister and Friends (Zunftmeister, Vizezunftmeister, Hauptamtsleiter usw.). Als Otto den Häcksler aus Richtung "Adler" (alias "Poseidon") anrücken sah, fragte er mich: "Was honnt denn ihr vor? Ihr wellet doch it de Narrebomm verhäcksle!?" und schrie kurz danach: "Ihr spinnet wohl, gege die eige Zunft!!!". Was natürlich nicht so war und wie sich später herausstellte von Otto auch nur gespielt war, denn in Wirklichkeit hätte er ja "keine gute Miene zum bösen Spiel" machen dürfen. Den echten Narrenbaum hatten wir derweil in der Nähe vom Obertor von den Fuhrleuten in der Rückhand behalten.

Das Jahr 2001 verlief mit einigen Wirrungen bei der von uns so verehrten Garde, mit dem Resultat, dass es an der Fasnet 2002 zunächst mal keine Garde geben sollte. "Diesen Zustand können wir so nicht hinnehmen" dachten wir uns und klügelten für die Fasnet 2002 eine weitreichende und erfolg-versprechende Marketing-Strategie zur Neugewinnung von Gardemädchen aus. Verkleidet als Gardemädchen stürmten wir diesmal mehr aggressiv und konsequent durchgreifend als gewohnt das Markdorfer Rathaus - konnten wir uns ja auch leisten, wir waren Frauen! Leider konnte Bürgermeister Gerber nicht anwesend sein, aber glücklicherweise hat Markdorf noch seinen stellvertretenden Bürgermeister Eichenhofer. Als "Antonia" wurde er über eine "Geschlechtsumwandlungszauberkiste" in unsere Reihen aufgenommen und so vollzogen wir gemeinsam den Hellebardentanz. Er sprach noch lange davon, so lange das man zu später Stunde allerdings nichts mehr verstand (zu vorangerückter Uhrzeit kann es bei Anton manchmal vorkommen, dass der "Buchstabenklauer" ihm einzelne Buchstaben bis zu ganzen Silben stiehlt).
Was wird denn sonst noch an der Fasnet unternommen?
Tja, da wären zunächst mal einige Besuche und Termine die wir zu bewältigen haben. Ob das nun das Leimbacher-, Ittendorfer- oder das Narrenbaumsetzen in Gangenweiler ist, oder ob wir an der Schülerbefreiung und gelegentlich mit einer tänzerischen Abordnung Markdorfer Bälle mitgestalten, sind wir auch neben dem Markdorfer Narrenbaumsetzen in der Fasnet aktiv. Weiters zählen zu den Aktivitäten die Teilnahme am Fasnetsmentig, wo wir meist das Thema vom vorangegangenen Narrenbaumsetzen noch mehr unter die Leute bringen. Seit der letzten Fasnet stellen wir einen Umzugswagen. Wahrscheinlich wird dies auch in nächster Zeit fortgesetzt.
Narrenbaumstellen 2005
Narrenbaumstellen 2005
Narrenbaumstellen 2005
Narrenbaumstellen 2005
Präsi (Clemens Scheidweiler)
Und unterm Jahr?
Ausserhalb der Fasnet ist der Vermessungstrupp vor allem durch sein jährlich stattfindendes "Zäpflefescht" bekannt geworden. Wir hatten gleich zu Anfang im Jahr 1993 die Idee für ein Weizenbierfescht. Diese Idee haben wir allerdings ziemlich bald fallen lassen, da es zu dem Zeitpunkt eine ganze Reihe davon gab. Das Ziel war was spezielleres zu finden, das es bis dorthin noch nicht gegeben hatte. Da bot sich die Rothaus-Brauerei mit seinem "Tannenzäpfle" bestens an. Schnell war der Name gefunden und bereits 1994 konnte das erste "Zäpflefescht" stattfinden. Von knapp 80 verkauften Kisten gingen aber zu dem Zeitpunkt allein 11 für Auf- und Abbau drauf - naja, wir waren halt noch jung (*hust!*). Das Zäpflefescht dient vor allem dem Zweck dem eigenen Partyverhalten entgegen zukommen und des weiteren finanziell von der "Mutter" (der Narrenzunft) unabhängig zu sein und dieser nicht auf dem Geldbeutel liegen zu müssen. Im kommenden Jahr feiern wir daher auch das zehnte Zäpflefescht, welches allem Anschein nach diesmal zweitägig stattfinden wird. Jedes Jahr findet zusätzlich auch ein Ausflug statt, mal ein kleiner (Adventswanderung o.ä.) mal ein grösserer (Mallorca, Düsseldorf,...). Neben Festen und Ausflügen versuchen wir uns des weiteren sozial zu engagieren. So haben wir jedes Jahr unsere "soziale Aktion", zu der wir entweder in der Vorweihnachtszeit für die Bevölkerung singen oder die Feuerzangenbowle als Film und als gleichnamig bekanntes Getränk im Winter präsentieren. An beiden Anlässen wird Geld gesammelt und weil wir "die Kirche im Dorf lassen" wollen, an eine kommunale Einrichtung plus Geld aus unserer eigenen Kasse gespendet.
Wie sieht´s aus mit dem Kontakt zu den Altvorderen?
Starten konnten wir nur mit Unterstützung der Altvorderen, der Altvermesser - soviel muss klar sein. Wir hatten zu Anfang deren Fahrzeug, Werkzeug und auch die Uniformen waren von ihnen. In der Zwischenzeit hat sich das geändert. Wir haben uns eigene Uniformen besorgt, echte englische Melonen aus Italien (dort sind sie billiger) und das Fahrzeug haben wir original-getreu (nur um fünf Sitze verlängert) nachgebaut. Jedes Jahr treffen wir uns mit unseren "(Un-)Ruheständlern" zu einem separatem Ausflug in die Region, einmal per Bus z.B. nach Bad Schussenried oder per Pedo (zu Fuss) durch das Markdorfer Umland. Bei allen Ausflügen gibt es aber feste Grössen, die sich nie verändert haben und sich auch in Zukunft nicht verändern sollen: Es ist jedesmal ein heiden Spass mit viel Gesang und Geschichten die zu erzählen sind. Wir geniessen diese Zusammenkünfte, hört man doch alte Begebenheiten und Umstände aus früheren Fasnetszeiten und ist fasziniert, was damals noch ohne Anzeige möglich war. Insgesamt ist der Kontakt sehr eng und jeder freut sich auf das nächste Mal. An dieser Stelle auch ein riesen Dankeschön an Manfred Ill und seine Frau Resi, die uns jedes Jahr am Narrenbaumsetzen zu sich zum Frühstück einladen. Er trägt dann die Verantwortung und sie die Suppenschüsseln...